Liveticker Iran-Krieg – Israel attackiert erneut iranische Atomanlage

4.04.2026 14:02 Uhr
14:02 Uhr
TASS: Putin führt mehr als zehn Telefongespräche zu Nahost-Krise
Der Konflikt im Nahen Osten, der mit US-amerikanischen und israelischen Luftangriffen auf Ziele in Iran begann, dauert seit Ende Februar an. Während dieser Zeit führte Russlands Staatspräsident Wladimir Putin mehr als zehn Telefongespräche mit ausländischen Spitzenpolitikern. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine eigene Analyse.
Die meisten der Telefonate fanden dem Bericht zufolge mit Vertretern der Länder statt, die direkt am Konflikt beteiligt sind. So sprach Putin mehrmals mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian.
Am 9. März telefonierte der russische Staatschef mit US-Präsident Donald Trump.
Mehr dazu im RT DE-Artikel hier.
13:43 Uhr
"Ist auf der Flucht" – Iran setzt Belohnung auf vermissten US-Piloten aus
Iran hat demjenigen, der den vermissten US-Piloten gefangen nimmt, eine Belohnung versprochen. Die Iranische Revolutionsgarde behauptete, einen Kampfjet vom Typ F-15E Strike Eagle abgeschossen zu haben.
Der Pilot soll sich mit dem Fallschirm aus seinem Flugzeug gerettet haben und nun auf der Flucht sein.
13:19 Uhr
Teheran: US-israelische Angriffe auf 30 iranische Universitäten
Seit dem Beginn der Angriffe am 28. Februar bombardieren Einheiten der USA und Israels nachweislich auch zivile Bildungseinrichtungen Irans wie Schulen und Universitäten.
Der iranische Wissenschaftsminister Hossein Simayi Sarraf äußerte sich vor Journalisten, um die jüngsten Angriffe der USA und Israels "auf 30 iranische Universitäten" als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu verurteilen. So erfolgte am Freitag ein Angriff auf die Schahid-Beheschti-Universität für Medizinische Wissenschaften und Gesundheitsdienste im Stadteil Velendschak im Nordwesten von Teheran.
Iran's Minister of Science Hossein Simayi Sarraf condemned US-Israeli attacks on 30 Iranian universities as a crime against humanity, saying targeting scientific and vital civilian infrastructure in the 21st century shows the enemy has regressed to the Stone Age, not Iran. pic.twitter.com/sJyCxTb8Ap
— Press TV 🔻 (@PressTV) April 4, 2026Sarraf erklärte weiter, dass die gezielten Attacken auf wissenschaftliche und lebenswichtige sowie zivile Infrastruktur "im 21. Jahrhundert zeigen, dass der Feind in die Steinzeit zurückgefallen sei – nicht Iran".
US-Präsident Trump hatte zuvor mehrfach angedroht, dass Washington Iran "in die Steinzeit zurückbomben" werde.
12:53 Uhr
Israel attackiert erneut iranische Atomanlage
Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim News ist am heutigen Morgen ein israelisches Geschoss in der Umgebung des iranischen Kernkraftwerks Buschehr eingeschlagen. Dabei kam eine Person ums Leben.
Das Geschoss beschädigte demnach ein Gebäude "in der Nähe des Kraftwerks" und tötete dabei einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, so die Meldung. Die Atomenergieorganisation Irans bestätigte am Vormittag, dass die getötete Person "zum Sicherheitspersonal der Anlage gehörte und eines der Nebengebäude der Anlage beschädigt wurde".
Über weitere Folgen des Angriffs in Bezug auf eine mögliche radiologische Gefährdung wurde nicht berichtet.
Die zur UN gehörende Internationale Atomenergiebehörde informierte auf X zu dem erneuten Angriff Israels, dass iranische Kollegen die IAEA über das Ereignis in Kenntnis setzten. Demnach wurde ein Gebäude auf dem Gelände durch Druckwellen und Splitter beschädigt. Ein Anstieg der Strahlungswerte wurde nicht gemeldet. Weiter heißt es:
"Dies ist bereits der vierte Vorfall dieser Art in den letzten Wochen … IAEA-Leiter Grossi äußert tiefe Besorgnis über den gemeldeten Vorfall und betont, dass Kernkraftwerksstandorte oder deren Umgebung niemals angegriffen werden dürfen, da Nebengebäude möglicherweise wichtige Sicherheitsausrüstung beherbergen."
The IAEA has been informed by Iran that a projectile struck close to the premises of the Bushehr NPP this morning, the fourth such incident in recent weeks. Iran also informed the IAEA that one of the site’s physical protection staff members was killed by a projectile fragment… pic.twitter.com/Iclv7QueMi
— IAEA - International Atomic Energy Agency ⚛️ (@iaeaorg) April 4, 2026Grossi bekräftigte zudem auf X seine an Tel Aviv gerichtete Forderung "nach größtmöglicher militärischer Zurückhaltung, um das Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden".
Die Umgebung der Anlage in Buschehr wurde zuletzt am 24. März seitens Israels attackiert.
12:42 Uhr
Massive Raketenangriffe auf Israel: Direkte Einschläge in Kiryat Ata
Am Freitag trafen iranische Raketen Kiryat Ata, einen Vorort von Haifa. Kiryat Ata beherbergt sensible industrielle Anlagen, einschließlich Ölraffinerien.
Es gab Berichte über Verletzte und Schäden; Todesopfer wurden keine gemeldet.
Iran hat seit Kriegsbeginn über 1.900 Todesopfer gemeldet. Die USA haben mindestens 13 getötete Soldaten bestätigt, während die israelische Seite rund zwei Dutzend Todesopfer eingeräumt hat.
12:18 Uhr
Pentagon: Seit 28. Februar 365 US-Soldaten im Iran-Krieg verwundet
US-Medien haben unter Verweis auf Angaben des US-Kriegsministeriums über die Zahl der bisherigen Todesopfer aufseiten der US-Armee seit Beginn des US-israelischen Angriffskriegs gegen Iran berichtet.
Dazu heißt es:
"Daten des Pentagon zeigen, dass seit Beginn der Operation 'Epic Fury' vor fast fünf Wochen bis zum Freitag 365 Soldaten im Einsatz verwundet wurden."
In einer detaillierteren Auflistung wird angegeben, dass demnach 247 verletzte Soldaten der US-Armee zugerechnet werden. Weiter heißt es:
"63 gehören der Marine an; 19 sind bei den Marines; und 36 dienen bei der Luftwaffe."
Weitere Angaben in der Differenz zur genannten Gesamtzahl werden nicht zitiert.
Die Zahl der Todesopfer liegt laut den Daten des Pentagon "weiterhin bei 13". US-Medien zufolge ist jedoch unklar, ob in dieser Auflistung "auch Besatzungsmitglieder von US-Kampfflugzeugen enthalten sind, die am Freitag von iranischen Streitkräften abgeschossen oder getroffen wurden".
11:47 Uhr
Türkei führt direkte Gespräche mit Iran, Ägypten und den USA
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat laut Medienmeldungen am Freitag "eine Reihe von Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus der Region und den USA" geführt.
Laut ungenannten Ministeriumsquellen habe Fidan unter anderem mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi, dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty sowie ungenannten US-amerikanischen Vertretern gesprochen.
Themen waren demnach der Verlauf des Krieges und Möglichkeiten für einen Waffenstillstand oder die Beendigung der gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und Israel. Ankara und Kairo würden sich demnach weiterhin um einen Ausweg aus dem Krieg bemühen, um mögliche Austragungsorte wie Doha und Istanbul zu prüfen sowie "gleichzeitig nach neuen Vorschlägen zu suchen, um den Stillstand zu überwinden", wie türkische Medien berichten.
11:27 Uhr
Israel setzt Angriffe auf Libanons Hauptstadt fort: bereits mehr als 1.300 Tote
Das israelische Militär setzt seine Angriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut fort. Am frühen Samstagmorgen waren in Beirut Explosionen zu hören und Einschläge zu sehen.
Seitdem die Hisbollah sich Iran im Kampf gegen Israel und die USA angeschlossen hat, sind mehr als eine Million Menschen aus dem Süden und Osten des Landes geflohen. Mehr als 1.300 Menschen sind im Libanon getötet worden.
Die israelische Armee zerstört zudem wie zuvor angekündigt Brücken im Süden Libanons. Laut israelischen Militärangaben soll mit den Bombardierungen verhindert werden, dass Hisbollah-Truppen sowie Waffen zwischen dem Südlibanon und dem Rest des Landes transportiert werden können.
10:54 Uhr
Israelische Armee attackiert petrochemische Anlagen im Südwesten Irans
Israelische Sicherheitsquellen bestätigen laut der Times of Israel Angaben der iranischen Armee, wonach Einheiten der IDF-Luftwaffe petrochemische Anlagen im Südwesten Irans attackiert und getroffen haben.
Laut iranischen Agenturmeldungen wird ein Provinzgouverneur der betroffenen Region Chuzestan zitiert, laut dem durch drei Raketenangriffe die Chemieanlagen Fajr, Rejal und Amir-Kabir in der südwestiranischen Provinz getroffen wurden. Dabei kam es zu Explosionen. Angaben zu Schäden oder Opfern gibt es nicht.
Die Angriffe reihen sich in die jüngste Serie von gezielten IDF-Attacken ein, die sich zunehmend gegen iranische Industrieanlagen richten.
10:29 Uhr
Teheran dementiert Angriff auf US-Botschaft in Riad
US-amerikanische sowie israelische Medien zitieren Informationen des Wall Street Journals vom Freitag, denen zufolge ein iranischer Drohnenangriff am 3. März auf die US-Botschaft in Saudi-Arabien "größere Schäden verursacht hat, als öffentlich bekannt gegeben wurde".
Die Angaben stammen laut dem WSJ von "aktuellen und ehemaligen US-Beamten".
Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) haben diesbezügliche Vorwürfe am Samstag umgehend zurückgewiesen. In einer Mitteilung erklärte die Pressestelle der IRGC, dass es sich bei dem Vorfall "um eine von Israel durchgeführte Operation unter falscher Flagge handelte".
Ein Al Mayadeen-Artikel verweist auf damalige Informationen "aus dem Bereich der regionalen Sicherheit", wonach, "Israel daran arbeite, Operationen unter falscher Flagge im gesamten Nahen Osten und in mehreren europäischen Ländern auszuweiten, und berief sich dabei auf angeblich bestätigte Geheimdienstinformationen".
Der Quelle zufolge wurden die Anschläge von Anfang März, die sich gegen Ziele in Zypern, Aserbaidschan und Riad richteten, von "Israel verübt".
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